- Treffer der Zahl 6 (Platz 1)
- 682
- Treffer der Zahl 45 (letzter Platz)
- 553
- erwartete Treffer pro Zahl
- 618,5
- Ziehungen bis 30.09.2026
- 5.051
- sechs Richtige, jede Kombination gleich
- 1 : 13.983.816
Welche Datenbasis steckt hinter den Zählern?
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Samstagsziehungen seit 9. Oktober 1955 | 3.703 |
| Mittwochsziehungen seit 2. Dezember 2000 | 1.348 |
| Ziehungen gesamt | 5.051 |
| gezählte Gewinnzahlen (5.051 × 6) | 30.306 |
| Stand der Statistik | Ziehungen bis 30.09.2026, abgefragt 1. Oktober 2026 |
Gezählt werden nur die sechs Gewinnzahlen, ohne Zusatzzahl. Quelle ist die Ziehungshäufigkeit von LOTTO.de. Das Diagramm oben zeigt alle 49 Zähler.
Nicht gezählt wird die Superzahl, die als Ziffer von 0 bis 9 gezogen wird. Sie spielt für die Frage nach den häufigsten Lottozahlen von 6aus49 keine Rolle, weil jede Ziffer in jeder Ziehung dieselbe Chance von 1 : 10 hat.
Woher stammen die Zahlen, und wie aktuell sind sie?
Berücksichtigt sind laut der Ziehungshäufigkeit auf LOTTO.de die Samstagsziehungen seit dem 9. Oktober 1955 und die Mittwochsziehungen seit dem 2. Dezember 2000, dem Datum der Abschaffung der B-Ziehung am Mittwoch. Wer nachrechnen will, braucht nur die Zahl der Ziehungen: Erwartung = Ziehungen × 6 / 49.
- erste Samstagsziehung in der Statistik
- 1955
- Mittwochsziehung seit 2. Dezember
- 2000
- Stand der Zähler
- 30.09.2026
Mit jeder neuen Ziehung ändern sich die Zähler, die Seite zeigt den Stand vom 30.09.2026. Die Rangfolge in einem späteren Monat wird leicht anders aussehen, ohne dass sich an den Schlüssen etwas ändert.
Was würde der Zufall erwarten?
Jede Zahl wird je Ziehung mit der Wahrscheinlichkeit 6/49 gezogen. Daraus folgen Erwartungswert und Streuung:
- Chance je Zahl und Ziehung (6/49)
- 12,24 %
- Erwartung bei 5.051 Ziehungen
- 618,5
- Standardabweichung
- 23,3
Erwartung = 5.051 × 6 / 49 = 618,5
Standardabweichung = Wurzel aus (5.051 × 6/49 × 43/49) = 23,3
Welche Lottozahlen sind die häufigsten? Die Top Ten bei 6aus49
Die häufigsten Lottozahlen von 6aus49 sind die 6 mit 682 Treffern, die 49 mit 665, die 26 und die 32 mit je 653 sowie die 11 mit 652. Die fünf Spitzenzahlen kommen im Schnitt auf 661 Treffer, das sind 6,9 % über dem Erwartungswert von 618,5. Schon die Gleichstände bei den Plätzen drei und vier (die 26 und die 32) zeigen, wie dicht das Feld beieinanderliegt.
| Rang | Zahl | Treffer | Abweichung von 618,5 | in Standardabweichungen | Anteil der Ziehungen |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 6 | 682 | +63,5 | +2,7 | 13,50 % |
| 2 | 49 | 665 | +46,5 | +2,0 | 13,17 % |
| 3 | 26 | 653 | +34,5 | +1,5 | 12,93 % |
| 3 | 32 | 653 | +34,5 | +1,5 | 12,93 % |
| 5 | 11 | 652 | +33,5 | +1,4 | 12,91 % |
| 6 | 33 | 649 | +30,5 | +1,3 | 12,85 % |
| 7 | 25 | 645 | +26,5 | +1,1 | 12,77 % |
| 8 | 22 | 643 | +24,5 | +1,1 | 12,73 % |
| 8 | 31 | 643 | +24,5 | +1,1 | 12,73 % |
| 10 | 3 | 640 | +21,5 | +0,9 | 12,67 % |
Welche Lottozahlen werden am seltensten gezogen?
Am seltensten fielen die 45 mit 553 Treffern, die 13 mit 560 und die 21 mit 574. Auch die fünf Schlusslichter liegen im Schnitt nur 7,5 % unter dem Erwartungswert (571,8 statt 618,5). Jede der 49 Zahlen wurde mindestens 553 Mal gezogen, eine „nie gezogene“ Zahl gibt es nicht.
| Rang von unten | Zahl | Treffer | Abweichung von 618,5 | in Standardabweichungen | Anteil der Ziehungen |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 45 | 553 | −65,5 | −2,8 | 10,95 % |
| 2 | 13 | 560 | −58,5 | −2,5 | 11,09 % |
| 3 | 21 | 574 | −44,5 | −1,9 | 11,36 % |
| 4 | 8 | 585 | −33,5 | −1,4 | 11,58 % |
| 5 | 14 | 587 | −31,5 | −1,4 | 11,62 % |
| 6 | 12 | 588 | −30,5 | −1,3 | 11,64 % |
| 6 | 46 | 588 | −30,5 | −1,3 | 11,64 % |
| 8 | 34 | 590 | −28,5 | −1,2 | 11,68 % |
| 9 | 23 | 592 | −26,5 | −1,1 | 11,72 % |
| 10 | 28 | 594 | −24,5 | −1,1 | 11,76 % |
Die Zähler stammen von LOTTO.de (ohne Zusatzzahl). Abweichungen und Standardabweichungen sind eigene Berechnungen.
Was sind heiße und kalte Lottozahlen?
Als „heiß“ gelten Zahlen, die in der Statistik oben stehen, als „kalt“ die am Ende der Liste. Daraus wird gern geschlossen, heiße Zahlen kämen weiter oder kalte seien überfällig. Beides ist falsch: Nach LOTTO.de ist jede Ziehung unabhängig, und frühere Gewinnzahlen beeinflussen künftige nicht.
Der Anblick der Tabelle täuscht außerdem über das Ausmaß. Von 49 Zahlen liegen 30 innerhalb einer Standardabweichung (23,3 Treffer) um den Erwartungswert, 46 innerhalb von zwei. Nach der Normalnäherung wären etwa 33 und 47 zu erwarten, die Verteilung sieht also nach Zufall aus.
Wie verteilen sich die Treffer auf Zahlengruppen und auf gerade oder ungerade Zahlen?
Auch Gruppen heben sich nicht ab. Die Zahlen 1 bis 9 kommen im Schnitt auf 629,2 Treffer, die Zahlen 10 bis 19 auf 608,9. Keine Gruppe weicht um mehr als etwa elf Treffer vom Erwartungswert 618,5 ab, und die Standardabweichung je Zahl beträgt 23,3.
| Zahlengruppe | Treffer gesamt | Durchschnitt je Zahl |
|---|---|---|
| 1 bis 9 | 5.663 | 629,2 |
| 10 bis 19 | 6.089 | 608,9 |
| 20 bis 29 | 6.161 | 616,1 |
| 30 bis 39 | 6.228 | 622,8 |
| 40 bis 49 | 6.165 | 616,5 |
| ungerade Zahlen (25) | 15.502 | 620,1 |
| gerade Zahlen (24) | 14.804 | 616,8 |
Die Summe der fünf Gruppen ergibt 30.306, also alle gezählten Gewinnzahlen. Wer „mehr ungerade Zahlen“ oder „eine Zahl aus jedem Zehnerblock“ tippt, folgt keiner Spur in diesen Daten.
Ist die Abweichung noch Zufall?
Drei von 49 Zahlen liegen mehr als zwei Standardabweichungen daneben: die 6 (+2,7), die 13 (−2,5) und die 45 (−2,8). Bei 49 Zahlen erwartet man auch ohne Besonderheit etwa zwei solcher Ausreißer. Irgendeine Zahl muss vorn liegen und irgendeine hinten.
Zur Kontrolle haben wir 4.000 Mal je 5.051 ideale Ziehungen „6 aus 49“ am Computer erzeugt:
| Kennzahl | Wirklichkeit | Simulation (Mittel) | Anteil der Läufe, die so weit oder weiter gehen |
|---|---|---|---|
| häufigste Zahl | 682 | 672 | rund 17 % |
| seltenste Zahl | 553 | 566 | rund 11 % |
| Abstand häufigste zu seltenster | 129 | 106 | rund 8 % |
| Chi-Quadrat-Summe | 51,5 | 43,2 | rund 17 % |
Keine Zeile ist selten. Es gibt keinen Hinweis, dass ein Ziehungsgerät eine Zahl bevorzugt. Prüft man 49 Zahlen einzeln, braucht es nach der strengen Bonferroni-Korrektur etwa 3,3 Standardabweichungen, damit ein Ausreißer zählt. Die größte beobachtete beträgt 2,8.
Auch die Geschichte von den Geburtstagszahlen zeigt sich nicht: Die Zahlen 1 bis 31 kamen im Schnitt 618,1 Mal, die Zahlen 32 bis 49 im Schnitt 619,2 Mal. Das ist ein Treffer Unterschied.
Was sagt die Statistik für ein einzelnes Jahr?
Wer nach den häufigsten Lottozahlen 2025 oder 2026 sucht, bekommt eine Rangliste aus rund 104 Ziehungen (Mittwoch und Samstag). Je Zahl erwartet man dann 104 × 6 / 49 = 12,7 Treffer bei einer Standardabweichung von 3,3. Eine Zahl mit 19 Treffern wirkt dann wie ein Favorit, liegt aber nur gut zwei Standardabweichungen über dem Durchschnitt.
| Zeitraum | Ziehungen | Erwartung je Zahl | Standardabweichung | Spanne ±2 Standardabweichungen |
|---|---|---|---|---|
| ein Jahr | 104 | 12,7 | 3,3 | 6,0 bis 19,4 |
| zehn Jahre | 1.040 | 127,3 | 10,6 | 106 bis 148 |
| alle Ziehungen | 5.051 | 618,5 | 23,3 | 572 bis 665 |
Im Verhältnis zum Erwartungswert beträgt die Spanne bei einem Jahr rund ±53 %, bei allen Ziehungen nur ±7,5 %. Eine Jahresliste ist deshalb im Wesentlichen Rauschen. Die Statistik aller Ziehungen ist verlässlicher, belegt aber ebenfalls keine Vorliebe des Geräts.
Wie oft kann dieselbe Sechserkombination wiederkehren?
Die Tabelle zählt einzelne Zahlen, nicht Kombinationen. Bei 13.983.816 möglichen Sechserkombinationen erwartet man in 5.051 Ziehungen für eine bestimmte Kombination nur 5.051 / 13.983.816 = 0,00036 Treffer. Für „meist gezogene Zahlenkombinationen“ gibt es daher bei einer fairen Ziehung keinen Spitzenreiter, den man vorhersagen könnte.
Zufällige Wiederholungen sind dennoch möglich, wie beim Geburtstagsproblem: Bei idealen Ziehungen erwartet man unter allen 5.051 × 5.050 / 2 Ziehungspaaren etwa 0,91 gleiche Kombinationen, mindestens eine Wiederholung wäre also mit rund 60 % Wahrscheinlichkeit zu erwarten. Ob es eine gab, lässt sich aus den Zählern dieser Seite nicht ablesen.
- mögliche Sechserkombinationen
- 13.983.816
- erwartete Treffer einer bestimmten Kombination in 5.051 Ziehungen
- 0,00036
- erwartete gleiche Paare unter allen Ziehungen
- 0,91
Und beim Eurojackpot?
Beim Eurojackpot gelten andere Zahlen: Auf einem Tippfeld stehen nach LOTTO.de 5 aus 50 Zahlen und 2 aus 12 Eurozahlen, gezogen wird dienstags und freitags. Je Ziehung ist jede Hauptzahl mit 5/50 = 10 % dabei, jede Eurozahl mit 2/12 = 16,7 %. Die Zähler dieser Seite gelten ausschließlich für 6aus49, dieselbe Logik greift beim Eurojackpot aber ebenso: Eine Zahl vorn in der Liste ist Zufall, kein Muster. Die Chancen aller zwölf Gewinnklassen rechnet Lotto Wahrscheinlichkeit vor.
Ist der Abstand zwischen den Rängen belastbar?
Auch die Reihenfolge der Plätze wackelt. Für die Differenz zweier Zähler beträgt die Standardabweichung bei 5.051 Ziehungen rund 33 Treffer (eigene Rechnung mit der Ziehung ohne Zurücklegen). Zwischen Platz 1 (die 6) und Platz 2 (die 49) liegen 17 Treffer, also gut eine halbe Standardabweichung. Ein Abstand dieser Größe ist bei Zufallsziehungen normal und kein Beleg, dass die 6 wirklich „besser“ ist als die 49.
Mit jeder Ziehung kommen sechs Zähler hinzu, die Rangliste verschiebt sich also laufend. Das ist kein Fehler der Statistik, sondern Merkmal des Zufalls. Die vorliegende Auswertung hat den Stand der Ziehungen bis einschließlich 30.09.2026.
Und mit Zusatzzahl?
LOTTO.de weist die Häufigkeit auch mit Zusatzzahl aus. Die Rangfolge ähnelt der ohne.
| Zahl (Treffer) | |
|---|---|
| am häufigsten | 6 (747), 49 (740), 7 (727), 11 (726), 32 (725) |
| am seltensten | 45 (627), 13 (634), 21 (640) |
Was bedeutet das für den Tipp?
Nichts, was die Gewinnchance verändert. Sechs Richtige haben für jede Kombination dieselbe Chance von 1 : 13.983.816, mit der richtigen Superzahl 1 : 139.838.160. Nach LOTTO.de gibt es keine mathematische Strategie, die sie erhöht. Alle neun Gewinnklassen rechnet Lotto Wahrscheinlichkeit vor.
Einen Hebel nennt LOTTO.de dennoch, und er betrifft die Höhe, nicht die Chance: Alle Gewinner einer Klasse teilen sich deren Anteil. Wer beliebte Zahlen wählt, etwa Geburtsdaten bis 31, Muster auf dem Schein oder 1, 2, 3, 4, 5, 6, teilt im Gewinnfall mit mehr Menschen. Ein Zufallstipp streut gleichmäßiger.
Wer nach „überfälligen“ Zahlen sucht, begeht den Fehlschluss, den Spielerfehlschluss erklärt. Zur Einordnung: Laut Glücksspiel-Survey 2025 (ISD Hamburg) spielten 18,3 % der 16- bis 70-Jährigen binnen zwölf Monaten LOTTO 6aus49; unter diesen Spielenden liegt der Anteil mit glücksspielbezogener Störung nach DSM-5 bei 5,3 %. Mehr Zahlen: Glücksspiel in Zahlen.




