- Hausvorteil mit Basisstrategie (6 Decks, S17, 3:2)
- 0,43 %
- Blackjack in den ersten zwei Karten (6 Decks)
- 4,75 %
- Zehn unter dem Dealer-Ass (6 Decks)
- 30,87 %
- Prozentpunkte Hausvorteil durch 6:5
- +1,39
Blackjack Tabelle lesen: die Basisstrategie auf einen Blick
Links steht Ihre Hand, oben die offene Karte des Dealers, im Kreuzungspunkt die Aktion. Die Regeln selbst stehen unter Blackjack Regeln.
| Kürzel | Aktion |
|---|---|
| H | ziehen (Hit) |
| S | stehen (Stand) |
| D | verdoppeln, sonst ziehen |
| Ds | verdoppeln, sonst stehen |
| P | teilen (Split) |
| R | aufgeben (Surrender), wo der Tisch es erlaubt |
Die Tabellen gelten für vier bis acht Decks: Dealer steht auf Soft 17, Verdoppeln nach dem Teilen ist erlaubt, Aufgeben nicht. Sie folgen der Basisstrategie von Wizard of Odds.
- 01Paare prüfen
Haben Sie zwei gleiche Karten, gilt zuerst die Paar-Tabelle.
- 02Weiche Hände prüfen
Zählt ein Ass als 11, lesen Sie die Tabelle der weichen Hände.
- 03Harte Hände lesen
In allen anderen Fällen gilt die Summe Ihrer Karten in der dritten Tabelle.
Paare
| Paar | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | A |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| A-A | P | P | P | P | P | P | P | P | P | P |
| 10-10 | S | S | S | S | S | S | S | S | S | S |
| 9-9 | P | P | P | P | P | S | P | P | S | S |
| 8-8 | P | P | P | P | P | P | P | P | P | P |
| 7-7 | P | P | P | P | P | P | H | H | H | H |
| 6-6 | P | P | P | P | P | H | H | H | H | H |
| 5-5 | D | D | D | D | D | D | D | D | H | H |
| 4-4 | H | H | H | P | P | H | H | H | H | H |
| 3-3 | P | P | P | P | P | P | H | H | H | H |
| 2-2 | P | P | P | P | P | P | H | H | H | H |
Weiche Hände
| Hand | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | A |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| A-9, A-8 (19–20) | S | S | S | S | S | S | S | S | S | S |
| A-7 (18) | S | Ds | Ds | Ds | Ds | S | S | H | H | H |
| A-6 (17) | H | D | D | D | D | H | H | H | H | H |
| A-5, A-4 (15–16) | H | H | D | D | D | H | H | H | H | H |
| A-3, A-2 (13–14) | H | H | H | D | D | H | H | H | H | H |
Harte Hände
| Hand | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | A |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 17 und mehr | S | S | S | S | S | S | S | S | S | S |
| 13–16 | S | S | S | S | S | H | H | H | H | H |
| 12 | H | H | S | S | S | H | H | H | H | H |
| 11 | D | D | D | D | D | D | D | D | D | H |
| 10 | D | D | D | D | D | D | D | D | H | H |
| 9 | H | D | D | D | D | H | H | H | H | H |
| 8 und weniger | H | H | H | H | H | H | H | H | H | H |
Zwei Ausnahmen der Blackjack Tabelle: Zehner teilen Sie nie. Eine 20 gewinnt gegen eine Dealer-Zehn im Schnitt 43,5 Cent je Euro (eigene Rechnung, unendlich viele Decks), Teilen würde sie gegen zwei unsichere Starthände tauschen. Fünfer teilen Sie ebenfalls nie, sondern spielen sie als harte 10.
Wie lesen Sie die Blackjack Tabelle am Tisch, Schritt für Schritt?
Ob Sie Blackjack Tabelle, Cheat Sheet, Chart oder Strategiekarte sagen: Gemeint ist dieselbe Basisstrategie. Drei Hände zeigen, wie Sie darin den Weg finden. Immer gilt die Reihenfolge Paar, weich, hart, und nach jeder neuen Karte beginnen Sie von vorn.
- Paar? Dann die Paar-Tabelle
- 1
- Ass als 11? Dann weiche Hände
- 2
- Sonst die harte Summe
- 3
- nach jeder Karte von vorn
- neu
Sie halten 8 und 8, der Dealer zeigt eine 10. Es ist ein Paar, also schlagen Sie die Paar-Tabelle auf: In der Zeile 8-8 steht in jeder Spalte ein P. Sie teilen, obwohl 16 eine der schwächsten Hände ist, denn zwei Hände mit einer 8 als Start sind besser als eine Hand mit 16.
Sie halten Ass und 7 gegen eine 9. Das ist kein Paar, aber ein Ass, das als 11 zählt, also lesen Sie die Tabelle der weichen Hände: Zeile A-7, Spalte 9, dort steht H. Stehen auf der 18 kostet im Schnitt 18,3 Cent je Euro Einsatz, Ziehen nur 10,1 Cent (eigene Rechnung, unendlich viele Decks).
| Hand | Dealer | Tabelle | Aktion |
|---|---|---|---|
| 8-8 | 10 | Paare | teilen (P) |
| A-7 | 9 | weiche Hände | ziehen (H) |
| 5-7 (harte 12) | 3 | harte Hände | ziehen (H) |
| 5-7-4 (harte 16) | 3 | harte Hände | stehen (S) |
Die letzten beiden Zeilen zeigen den Alltag: Sie ziehen auf harter 12 gegen eine 3 und bekommen eine 4. Aus der 12 ist eine harte 16 geworden, und gegen die 3 lautet die Antwort jetzt „stehen“. Die Blackjack Tabelle gilt für die aktuelle Summe, nicht für die Hand, mit der Sie angefangen haben. Verdoppeln, Teilen und Aufgeben sind nur mit den ersten zwei Karten möglich, danach bleiben Ziehen und Stehen.
Was bedeutet hart und weich in der Blackjack Tabelle?
Eine weiche Hand enthält ein Ass, das als 11 zählt, zum Beispiel Ass und 6 als weiche 17. Eine harte Hand hat kein Ass oder ein Ass, das als 1 zählen muss: Ass, 5 und 7 sind nach Wikipedia eine harte 13. Der Unterschied erklärt, warum es zwei Tabellen gibt: Eine weiche Hand kann die nächste Karte nicht überkaufen, eine harte schon.
Deshalb spielen Sie weiche Hände bis zur weichen 17 offensiv, in der Tabelle als H oder D, und stehen ab weicher 19 immer. Die weiche 18 ist der Sonderfall: Gegen 2, 7 und 8 bleiben Sie stehen, gegen 9, 10 und Ass ziehen Sie, gegen 3 bis 6 verdoppeln Sie oder stehen. Eine harte 17 bleibt dagegen immer stehen, egal was der Dealer zeigt.
| Summe gegen | harte Hand | weiche Hand |
|---|---|---|
| 17 gegen 5 | 10-7: stehen | A-6: verdoppeln |
| 17 gegen 9 | 10-7: stehen | A-6: ziehen |
| 18 gegen 9 | 10-8: stehen | A-7: ziehen |
| 13 gegen 5 | 10-3: stehen | A-2: verdoppeln |
Eine weiche Hand wird beim Ziehen oft hart: Ass, 6 und 10 sind eine harte 17, ab da gilt die dritte Tabelle. Dieser Wechsel ist eine typische Stolperstelle, denn die alte Zeile bleibt gern im Kopf.
Wie entsteht die Strategie? Erwartungswert statt Bauchgefühl
Die Blackjack Tabelle wurde gerechnet, nicht erfunden. Für jede Kombination aus eigener Hand und Dealer-Karte lässt sich der Erwartungswert jeder Aktion bestimmen, also der durchschnittliche Gewinn oder Verlust je Euro Einsatz. Die Tabelle nennt die Aktion mit dem höchsten Wert.
Grundlage ist die Verteilung der Dealer-Endsummen, weil der Dealer feste Regeln befolgt (ziehen bis 17). Die Übersicht ist unsere eigene Rechnung für unendlich viele Decks: Der Dealer steht auf Soft 17, und bei einer 10 oder einem Ass ist bekannt, dass er keinen Blackjack hat.
| Dealer-Karte | überkauft | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2 | 35,4 % | 14,0 % | 13,5 % | 13,0 % | 12,4 % | 11,8 % |
| 3 | 37,4 % | 13,5 % | 13,0 % | 12,6 % | 12,0 % | 11,5 % |
| 4 | 39,5 % | 13,0 % | 12,6 % | 12,1 % | 11,6 % | 11,1 % |
| 5 | 41,6 % | 12,2 % | 12,2 % | 11,8 % | 11,3 % | 10,8 % |
| 6 | 42,3 % | 16,5 % | 10,6 % | 10,6 % | 10,2 % | 9,7 % |
| 7 | 26,2 % | 36,9 % | 13,8 % | 7,9 % | 7,9 % | 7,4 % |
| 8 | 24,5 % | 12,9 % | 35,9 % | 12,9 % | 6,9 % | 6,9 % |
| 9 | 22,8 % | 12,0 % | 12,0 % | 35,1 % | 12,0 % | 6,1 % |
| 10 | 23,0 % | 12,1 % | 12,1 % | 12,1 % | 37,1 % | 3,7 % |
| Ass | 16,7 % | 18,9 % | 18,9 % | 18,9 % | 18,9 % | 7,8 % |
Echte Schuhe mit vier bis acht Decks weichen leicht ab. Das Prinzip bleibt: Gegen 4, 5 und 6 überkauft der Dealer in 39 bis 42 Prozent der Fälle, deshalb bleiben Sie schon auf einer 12 stehen. Gegen 7 bis Ass fehlt dieses Polster, also ziehen Sie bis 17.
Ein knapper Fall ist harte 16 gegen eine 10. In unserem Modell (unendlich viele Decks, Blackjack-Verlust eingerechnet) verliert Stehen im Schnitt 57,58 Cent je Euro, Ziehen 57,52 Cent. Die Tabelle sagt „ziehen“, weil Sie diese 0,06 Cent auf lange Sicht gewinnen. Wo Aufgeben erlaubt ist, schlägt es beides: Sie verlieren nur 50 Cent.
- Ziehen, harte 16 gegen 10
- −57,52 ¢
- Stehen, harte 16 gegen 10
- −57,58 ¢
- Aufgeben, wo erlaubt
- −50 ¢
- Vorsprung des Ziehens
- 0,06 ¢
Die Basisstrategie ist totalabhängig, sie schaut auf die Summe und nicht auf einzelne Karten. Eine zusammensetzungsabhängige Strategie würde bei 6 Decks laut Wizard of Odds nur rund 0,02 Prozentpunkte sparen (0,43 statt 0,40 Prozent). Für den Hausgebrauch genügt die Blackjack Tabelle.
Welche Zellen der Basisstrategie sind knapp?
Die meisten Zellen der Basisstrategie sind eindeutig: Verdoppeln auf harter 11 gegen eine 6 bringt im Schnitt 66,7 Cent je Euro, Ziehen nur 33,4 Cent. Einige Zellen sind dagegen fast ein Unentschieden. Die Tabelle zeigt die sechs knappsten, gerechnet für unendlich viele Decks, Dealer steht auf Soft 17 und prüft auf Blackjack.
| Lage | Tabelle sagt | Erwartungswert (Cent je Euro) | Alternative | Erwartungswert | Abstand |
|---|---|---|---|---|---|
| harte 16 gegen 10 | ziehen | −57,52 | stehen | −57,58 | 0,06 |
| A-7 gegen 2 | stehen | +12,17 | verdoppeln | +11,97 | 0,20 |
| harte 12 gegen 4 | stehen | −21,11 | ziehen | −21,35 | 0,24 |
| A-6 gegen 2 | ziehen | −0,05 | verdoppeln | −0,70 | 0,65 |
| harte 9 gegen 2 | ziehen | +7,44 | verdoppeln | +6,11 | 1,33 |
| harte 11 gegen Ass | ziehen | −20,87 | verdoppeln | −23,22 | 2,35 |
Ein Fehler in diesen Zellen kostet fast nichts. Selbst wenn Sie hundertmal harte 16 gegen 10 mit 10 € Einsatz spielen und jedes Mal stehen statt ziehen, sind das 60 Cent Erwartungsverlust. Das ist der Grund, warum Anfänger sich auf die großen Zellen konzentrieren sollten: Verdoppeln auf 10 und 11, Teilen von Assen und Achtern, Stehen auf 12 bis 16 gegen eine schwache Dealer-Karte. Dort liegen die teuren Fehler, die Blackjack Strategie: Fehler und Mythen mit Zahlen zeigt.
Blackjack Wahrscheinlichkeiten: Blackjack, Dealer-Zehn, Überkaufen
| Ereignis | Wahrscheinlichkeit | Rechenweg |
|---|---|---|
| Blackjack in den ersten zwei Karten, 1 Deck | 4,83 % | 2 × 4 × 16 von 52 × 51 Kombinationen |
| Blackjack, 6 oder 8 Decks | 4,75 % | – |
| Zehn unter dem Dealer-Ass, 6 Decks | 30,87 % | 96 von 311 verbleibenden Karten |
| Überkaufen mit Ziehen auf harter 12 | 30,8 % | 4 von 13 Kartenwerten |
| Überkaufen auf harter 13 | 38,5 % | 5 von 13 |
| Überkaufen auf harter 14 | 46,2 % | 6 von 13 |
| Überkaufen auf harter 15 | 53,8 % | 7 von 13 |
| Überkaufen auf harter 16 | 61,5 % | 8 von 13 |
Fünf Blackjacks in Folge haben bei sehr vielen Decks die Wahrscheinlichkeit (8/169)⁵, etwa 1 zu 4,2 Millionen.
Die Zehn unter dem Ass erklärt, warum die Versicherung nicht lohnt: Sie zahlt 2:1 und ergibt im Mittel (2 × 96 − 215) / 311 = −7,40 Prozent. Positiv wird sie erst, wenn mehr als ein Drittel der restlichen Karten Zehner sind, und das weiß nur, wer Karten zählt, siehe Blackjack Karten zählen.
Wie oft gewinnen Sie eine Runde? Wahrscheinlichkeiten pro Hand
Mit korrekter Basisstrategie gewinnen Sie 42,43 Prozent der Runden, 8,48 Prozent enden unentschieden, 49,09 Prozent verlieren Sie. Das hat Wizard of Odds in einer Simulation von rund zehn Milliarden Händen ermittelt, für sechs Decks, Dealer steht auf Soft 17, Verdoppeln auch nach dem Teilen, Late Surrender und Teilen bis zu vier Händen. Sie verlieren also häufiger, als Sie gewinnen.
| Nettoergebnis einer Runde (in Einsätzen) | Wahrscheinlichkeit | Typischer Fall |
|---|---|---|
| −2 | 4,18 % | verdoppelt und verloren |
| −1 | 40,17 % | einfacher Einsatz verloren |
| −0,5 | 4,47 % | aufgegeben |
| 0 | 8,48 % | Unentschieden (Push) |
| +1 | 31,70 % | einfacher Einsatz gewonnen |
| +1,5 | 4,53 % | Blackjack mit 3:2 |
| +2 | 5,84 % | verdoppelt und gewonnen |
| alle übrigen | 0,63 % | zum Beispiel mehrere Hände nach dem Teilen |
Trotzdem kostet das Spiel unter diesen Regeln nur 0,28 Prozent Hausvorteil. Der Ausgleich steckt in den größeren Gewinnen: Ein Blackjack zahlt 3:2, und verdoppelte Hände gewinnen in 54,98 Prozent der Fälle bei doppeltem Einsatz. Im Schnitt bringt eine verdoppelte Hand 0,34 Einsätze Gewinn.
Die Wahrscheinlichkeiten in dieser Tabelle erklären auch, warum ein Abend so stark schwankt. Die Standardabweichung einer Runde beträgt nach Wizard of Odds 1,142 Einsätze, der erwartete Verlust nur 0,0028. Nach 100 Runden steht einem erwarteten Verlust von 0,28 Einsätzen eine Streuung von 11,4 Einsätzen gegenüber (1,142 mal Wurzel aus 100). Ob Sie nach einem Abend im Plus sind, entscheidet der Zufall, den Durchschnitt über sehr viele Hände bestimmt die Tabelle.
Wie oft kommt ein Blackjack? Bei 4,75 Prozent je Hand im Schnitt alle gut 21 Hände. Das heißt nicht, dass es nach 21 Händen fällig ist, und eine Pechsträhne wird dadurch auch nicht „fällig“, mehr dazu unter Spielerfehlschluss. Die Tabelle rechnet mit 1 minus 0,9525 hoch n.
| Hände | Wahrscheinlichkeit für mindestens ein Blackjack |
|---|---|
| 10 | 38,5 % |
| 14 | 49,4 % |
| 21 | 64,0 % |
| 50 | 91,2 % |
| 100 | 99,2 % |
Strategie in fünf Merksätzen: Was lässt sich ableiten?
Jede Zelle auswendig zu lernen, ist unnötig. Die Dealer-Wahrscheinlichkeiten ergeben fünf Regeln, aus denen sich fast die ganze Tabelle ableiten lässt.
- 01Schwache Dealer-Karten (2 bis 6): stehen
Gegen 4, 5 und 6 ab harter 12, gegen 2 und 3 ab harter 13. Der Dealer überkauft hier in 35 bis 42 Prozent der Fälle.
- 02Starke Dealer-Karten (7 bis Ass): ziehen
Sie ziehen bis harte 17, weil der Dealer wahrscheinlich 17 bis 21 erreicht.
- 03Verdoppeln bei schwachem Dealer
Wenn Ihre nächste Karte wahrscheinlich eine Zehn ist: harte 11 (außer gegen Ass), harte 10 (außer gegen 10 und Ass), harte 9 gegen 3 bis 6.
- 04Asse und Achter teilen, Zehner und Fünfer nie
Zwei Asse sind 12 oder 2, zwei Achter sind 16, beides schwache Hände.
- 05Das Ass ist ein Sicherheitsnetz
Mit weichem Blatt können Sie nicht überkaufen: ziehen oder verdoppeln bis weiche 17, stehen ab weicher 19 (weiche 18 nur gegen 2, 7 und 8).
Wie üben Sie die Blackjack Tabelle mit dem Coach?
Der Coach oben spielt sechs Decks, der Dealer bleibt bei 17, ein Blackjack zahlt 3:2. Vor jedem Zug nennt er, was die Basisstrategie rät, und Sie sehen sofort, ob Ihre Entscheidung stimmt. Teilen, Versicherung und Aufgeben gibt es an diesem Tisch nicht.
Der Coach behandelt Paare wie harte Summen und weicht deshalb in vier Feldern von der vollständigen Tabelle ab: harte 11 gegen Ass, weiche 13 und 14 gegen 4, weiche 17 gegen 3. In diesen Feldern gilt die Tabelle auf dieser Seite, nicht der Coach. Üben Sie zuerst die großen Zellen, die Verdopplungen auf 10 und 11 und das Stehen ab 12 gegen eine schwache Dealer-Karte, die knappen Fälle können warten.
Hausvorteil nach Regelwerk: Was kostet jede Regel?
Die Tabelle gibt vor, wie Sie spielen, die Regeln entscheiden, was der Tisch kostet. Wir haben den Hausvorteil-Rechner von Wizard of Odds ausgelesen (Basisstrategie, Cut Card, Verdoppeln auf jede erste Hand, Teilen bis vier Hände, kein erneutes Teilen von Assen, Dealer prüft die Hole Card). Ausgangspunkt: 6 Decks, S17, Verdoppeln nach dem Teilen, 3:2 – 0,43 Prozent Hausvorteil (genau 0,426).
| Änderung gegenüber dem Ausgangspunkt | Hausvorteil ändert sich um |
|---|---|
| Dealer zieht auf Soft 17 (H17) | +0,21 Prozentpunkte |
| Kein Verdoppeln nach dem Teilen | +0,14 |
| Aufgeben (Late Surrender) erlaubt | −0,07 |
| Blackjack zahlt 6:5 statt 3:2 | +1,36 (Wizard of Odds nennt in seiner Regelübersicht 1,39) |
| 8 Decks statt 6 | +0,02 |
| 4 Decks statt 6 | −0,04 |
| 2 Decks statt 6 | −0,17 |
| 1 Deck statt 6 | −0,46 |
Die Effekte addieren sich in guter Näherung. Einige komplette Regelwerke:
| Regelwerk | Hausvorteil |
|---|---|
| 1 Deck, S17, mit Verdoppeln nach Teilen, 3:2 | −0,03 % (rechnerisch ein leichter Spielervorteil) |
| 2 Decks, S17, mit Verdoppeln nach Teilen, 3:2 | 0,26 % |
| 4 Decks, S17, mit Verdoppeln nach Teilen, 3:2 | 0,39 % |
| 6 Decks, S17, mit Verdoppeln nach Teilen, 3:2 | 0,43 % |
| 6 Decks, S17, mit Aufgeben, 3:2 | 0,35 % |
| 6 Decks, H17, mit Verdoppeln nach Teilen, 3:2 | 0,64 % |
| 6 Decks, S17, ohne Verdoppeln nach Teilen, 3:2 | 0,57 % |
| 8 Decks, H17, ohne Verdoppeln nach Teilen, 3:2 | 0,81 % |
| 6 Decks, S17, mit Verdoppeln nach Teilen, 6:5 | 1,79 % |
| 1 Deck, S17, mit Verdoppeln nach Teilen, 6:5 | 1,36 % |
Die letzte Zeile ist die wichtigste. Ein Ein-Deck-Spiel klingt nach dem besten Tisch, doch Wikipedia weist darauf hin, dass 6:5 häufig gerade dort angeboten wird. Auf 1.000 € Anfangseinsatz (100 Hände zu 10 €) sind das 17,86 € Erwartungsverlust bei 6 Decks und 6:5, gegenüber 4,26 € bei 6 Decks und 3:2.
Basisstrategie anpassen: Was ändert sich bei anderen Regeln?
Der Generator oben verändert die Tabelle, sobald Sie die Regeln umstellen. Die Unterschiede sind klein, aber messbar.
| Regel am Tisch | Was sich in der Tabelle ändert |
|---|---|
| Dealer zieht auf Soft 17 | Gegen ein Ass wird 11 verdoppelt, A7 gegen eine 2 und A8 gegen eine 6 (Ds). Den Fehler, am H17-Tisch die S17-Tabelle zu spielen, nennt Wizard of Odds billiger als den umgekehrten (Faktor 2,3). |
| Kein Verdoppeln nach dem Teilen | 2-2 und 3-3 nur gegen 4 bis 7 teilen, 6-6 nur gegen 3 bis 6, 4-4 nie. |
| Aufgeben erlaubt (S17) | Harte 16 (außer 8-8) gegen 9, 10 und Ass aufgeben, harte 15 gegen 10. |
| Aufgeben erlaubt (H17) | Zusätzlich 15, 17 und 8-8 gegen ein Ass. |
| Europäisch ohne Hole Card | Sechs Decks, S17, Verdoppeln nur auf 9 bis 11, Dealer prüft nicht auf Blackjack: 0,62 % Hausvorteil, eigene Tabelle bei Wizard of Odds. Hat er Blackjack, verlieren Sie den gesamten Einsatz, auch nach Verdoppeln oder Teilen. |
| 1 oder 2 Decks | Eigene Tabellen bei Wizard of Odds, die Decks-Auswahl im Generator beeinflusst vor allem die Hausvorteil-Schätzung. |
Gilt die Blackjack Tabelle bei einem Deck, zwei Decks oder acht Decks?
Für vier bis acht Decks gilt die Tabelle oben unverändert. Bei einem oder zwei Decks bietet Wizard of Odds eigene Tabellen, weil jede gespielte Karte den Schlitten stärker verändert. Der größere Unterschied liegt im Hausvorteil.
| Decks | Tabelle | Hausvorteil (S17, Verdoppeln nach Teilen, 3:2) |
|---|---|---|
| 1 | eigene Tabelle | −0,03 % |
| 2 | eigene Tabelle | 0,26 % |
| 4 | Tabelle oben | 0,39 % |
| 6 | Tabelle oben | 0,43 % |
| 8 | Tabelle oben | rund 0,45 % (6 Decks plus 0,02) |
Genauer als die Summentabelle ist nur eine Strategie, die die exakten Karten Ihrer Hand berücksichtigt. Wizard of Odds nennt ein Beispiel für ein Deck, Dealer steht auf Soft 17: Mit 13 gegen eine 2 bleibt man meistens stehen, aber mit 10 und 3 ist Ziehen besser. Der Gewinn daraus ist klein, er senkt den Hausvorteil unter den dort beschriebenen Ein-Deck-Regeln um 0,04 Prozentpunkte.
Wird nach jeder Runde neu gemischt, wie es Wizard of Odds für Online-Spiele als üblich beschreibt, gilt die Tabelle für die Deckzahl des Spiels trotzdem weiter. Nur das Mitzählen entfällt, denn es gibt nichts Mitzulesendes, siehe Blackjack Karten zählen.
Was kann die Blackjack Tabelle nicht leisten?
Sie senkt Ihre Verluste auf das technische Minimum, Gewinne macht sie daraus nicht. 0,43 Prozent Hausvorteil heißen: etwa vier Euro Verlust je 1.000 € Einsatz bei sehr vielen Händen. Ein einzelner Abend kann trotzdem deutlich im Plus oder Minus enden.
- Hausvorteil mit Tabelle (6 Decks, S17, 3:2)
- 0,43 %
- Erwartungsverlust je 1.000 € Anfangseinsatz
- 4,26 €
- Einsätze Streuung nach 100 Runden
- 11,4
Nebenwetten haben nach Wikipedia in der Regel einen erheblich höheren Bankvorteil als das Hauptspiel, und gegen schlechte Regeln wie 6:5 hilft nur ein anderer Tisch. In deutschen Spielbanken ist laut Wikipedia mehrfaches Teilen in der Regel nicht zulässig, prüfen Sie die Hausregeln am Tisch. Häuser stehen im Spielbanken-Guide, die teuersten Fehler rechnet Blackjack Strategie: Fehler und Mythen vor.
Die Tabelle kennt nur Ihre Karten und die offene Dealer-Karte, nicht, was schon gefallen ist. Wer die gefallenen Karten mitzählt, weicht in einzelnen Zellen ab: Bei 16 gegen 10 stehen Zähler ab einem True Count von 0, bei 15 gegen 10 ab +4. Diese Indexzahlen stehen auf der Seite Blackjack Karten zählen.




