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Blackjack Karten zählen: Hi-Lo, True Count, Mythos und Realität

Hi-Lo in vier Schritten, True Count mit Beispiel und eine nüchterne Bilanz: Wie viel Vorteil Kartenzählen wirklich bringt.

Spiel · Lektion 5, Hi-LoSpielgeld · ab 18

Hi-Lo-Zählen üben

Die Lektion zum Hi-Lo-System: den Schuh mitverfolgen, in den True Count umrechnen und den Einsatz danach staffeln. Im Menü warten außerdem die vier Lektionen davor.

Hi-Lo-Werte der Kartengruppen
+1 / 0 / −1
Summe über ein volles Deck
0
realistischer Vorteil laut Wizard of Odds
0,5–1,5 %
Zehner unter einem Ass (6 Decks)
30,87 %

Übung für den Einstieg: 5, König, 3, 7, 2, Ass, 9, 6 – nach Hi-Lo +1, −1, +1, 0, +1, −1, 0, +1, zusammen +2. Genau das übt der Trainer oben: Sie wählen 10, 20 oder 30 Karten und eine von drei Geschwindigkeiten, am Ende prüft er Ihren Running Count.

Warum funktioniert Blackjack Karten zählen überhaupt?

Ein Schlitten mit überdurchschnittlich vielen Zehnern und Assen ist gut für den Spieler, einer voller kleiner Karten nützt dem Dealer. Wizard of Odds nennt die Gründe:

  • Der Dealer muss auf 12 bis 16 ziehen und überkauft öfter, Sie dürfen dort stehen.
  • Verdoppeln gelingt häufiger.
  • Blackjacks zahlt der Dealer nur mit 3:2 an Sie, nie umgekehrt.
  • Die Versicherung wird zur guten Wette, wenn mehr als ein Drittel der verbleibenden Karten Zehner sind. Bei sechs Decks sind es unter einem Ass im Schnitt nur 30,87 Prozent.

Wer hat Kartenzählen erfunden, und was haben Spielbanken dagegen getan?

Die erste mathematische Analyse des Blackjack erschien nach Wikipedia 1956 und rechnete die beste Strategie für unendlich viele Decks. Der Mathematiker Edward O. Thorp entwickelte 1961 ein Spielsystem, mit dem Spieler einen Vorteil gegenüber der Spielbank erlangen konnten, und veröffentlichte 1962 die ausführliche Fassung als „Beat the Dealer“. Das Hi-Lo-System stellte 1963 Harvey Dubner vor.

JahrEreignis
1956erste mathematische Analyse des Spiels (Wikipedia)
1961Thorp entwickelt ein Zählsystem
1962„Beat the Dealer“ erscheint
1963Harvey Dubner führt Hi-Lo ein (Wizard of Odds)
1970erBonner Studenten nutzen einen tragbaren Computer in Spielbanken (Wikipedia)

Die Bonner Studenten hatten einen besonderen Hebel: In französischen Casinos wurden die Karten laut Wikipedia durch Bogenmischen gemischt, dessen Ergebnis nicht zufällig ist. Die Gruppe gab die ausgespielten Karten in einen selbst gebauten Computer am Körper ein und setzte ihre Strategie mehrfach erfolgreich ein. Die Spielbanken haben seitdem nachgerüstet: mehr Decks, abgeschnittene Schlitten, Mischmaschinen, mehr dazu weiter unten.

Hi-Lo in vier Schritten

  1. 01
    Werte lernen

    Hi-Lo ist ausgeglichen: 2 bis 6 sind +1, 7 bis 9 sind 0, Zehner, Bilder und Ass sind −1. Ein Deck hat 20 Karten mit +1, 12 mit 0 und 20 mit −1, die Summe ist 0. Das ist Ihre Selbstkontrolle.

  2. 02
    Running Count führen

    Pro neuem Schlitten bei 0 beginnen und für jede sichtbare Karte (Spieler und Dealer) den Wert addieren.

  3. 03
    True Count bilden

    Running Count geteilt durch die Zahl der ungespielten Decks. Beispiel von Wizard of Odds: +7 bei rund vier Decks Rest ergibt 7/4 = 1,75, gerundet 2. Eine Schätzung auf ein halbes Deck genügt den meisten.

  4. 04
    Handeln

    Je höher der True Count, desto mehr setzen Sie, und in einigen Lagen weichen Sie von der Basisstrategie ab. Die wichtigsten Abweichungen heißen „Illustrious 18“ (Don Schlesinger).

Situation (laut Wizard of Odds)Abweichung ab True Count
Versicherung+3 oder höher: nehmen
16 gegen Dealer-100 oder höher: stehen statt ziehen
15 gegen Dealer-10+4 oder höher: stehen

Den Gewinn aus den Entscheidungen verteilt Wizard of Odds für sechs Decks grob so: Stehen 40 Prozent, Versicherung 34, Verdoppeln 9, Blackjack 7, Aufgeben 6, Teilen 4 Prozent.

Wann weichen Zähler von der Tabelle ab? Illustrious 18 und Fab 4

Der True Count wirkt auf zwei Dinge: den Einsatz und die Entscheidung. Für jede Abweichung gibt es eine Indexzahl. Ist der True Count gleich oder höher als der Index, wird gestanden, verdoppelt oder geteilt, sonst gilt die Basisstrategie. Die 18 wichtigsten Abweichungen heißen „Illustrious 18“ (Don Schlesinger, „Blackjack Attack“), dazu kommen vier Fälle für das Aufgeben, die „Fab 4“.

RangSituationAktion ab IndexIndex
1Versicherungnehmen+3
216 gegen 10stehen0
315 gegen 10stehen+4
410-10 gegen 5teilen+5
510-10 gegen 6teilen+4
610 gegen 10verdoppeln+4
712 gegen 3stehen+2
812 gegen 2stehen+3
911 gegen Assverdoppeln+1
109 gegen 2verdoppeln+1
1110 gegen Assverdoppeln+4
129 gegen 7verdoppeln+3
1316 gegen 9stehen+5
1413 gegen 2stehen−1
1512 gegen 4stehen0
1612 gegen 5stehen−2
1712 gegen 6stehen−1
1813 gegen 3stehen−2
Fab 4SituationAktion ab IndexIndex
114 gegen 10aufgeben+3
215 gegen 10aufgeben0
315 gegen 9aufgeben+2
415 gegen Assaufgeben+1

Die Liste ist nach Nutzen geordnet. Wer sich nicht alles merken kann, beginnt oben und arbeitet sich nach unten. Wizard of Odds nennt für sechs Decks: Mit diesen 22 Zahlen erhält ein Zähler 80 bis 85 Prozent des Nutzens aller Indexzahlen. Der Rest ist mehr Gedächtnisarbeit für wenig Gewinn.

Welche Zählsysteme gibt es außer Hi-Lo?

Hi-Lo ist nach Wizard of Odds das meistbeschriebene und am häufigsten genutzte System. Es gibt Alternativen, die leichter oder genauer sein wollen, und jede zahlt ihren Preis.

SystemWas wird gezähltMerkmal nach Wizard of Odds
Hi-Lo+1 für 2 bis 6, −1 für Zehner und Assausgeglichen, am weitesten verbreitet
Zen CountAss −1, Zehner −2Mittelweg: Asse zählen mit, aber ohne zweite Zählung
Hi-Opt I, Revere Plus/MinusAsse werden separat gezähltgenauer, aber zwei Zählungen, mehr Fehler
Uston Advanced Plus/Minusohne Ass-Zählunglaut Wizard of Odds gut und ohne Side Count
Ass/Fünf+1 je Fünf, −1 je Asseinfach, aber schwächer: 0,30 % Vorteil bei Spanne 1 bis 8

Der Ass/Fünf-Count ändert nur den Einsatz, nie die Spielweise: Ab einem Count von 2 verdoppeln Sie den letzten Einsatz bis zum Maximum, sonst setzen Sie das Minimum. Sein SCORE-Wert, ein Maß für Ertrag im Verhältnis zum Risiko, liegt bei 3,1, der von Hi-Lo mit derselben Spanne bei 8,4. Wizard of Odds rät Einsteigern von Systemen mit Ass-Zählung ab, weil Fehler mehr kosten als das Plus an Genauigkeit.

Wie viel Vorteil bleibt? Mythos und Realität

Kartenzählen ist laut Wizard of Odds schwer und längst nicht so lohnend, wie Filme es zeigen. Ohne sichere Basisstrategie solle man es nicht versuchen, und auch erfahrene Zähler spielen den Großteil der Zeit nach ihr. Seine CVCX-Simulation für sechs Decks (S17, Verdoppeln nach Teilen, Aufgeben erlaubt):

EinsatzspanneKartentiefe (Decks bis Cut Card)Vorteil (Illustrious 18 und Fab 4)Standardabweichung je Hand
1 bis 540,157 %1,50
1 bis 104,50,587 %2,27
1 bis 154,50,834 %3,06
1 bis 1551,147 %3,49

Der Vorteil bezieht sich auf die gesamten Anfangseinsätze: Bei 0,587 Prozent bleiben im Mittel 59 Cent je 100 € Anfangseinsatz, bei 2,27 Einsätzen Streuung je Hand. Kurzfristig schlagen Verluste stärker aus als Gewinne, Wizard of Odds spricht von einer Achterbahn und rechnet erst nach Hunderten Stunden mit dem Durchschlagen. Zum Vergleich: Ohne Zählen kostet Blackjack mit Basisstrategie rund 0,4 bis 0,5 Prozent, siehe Blackjack Tabelle. Je größer die Einsatzspanne, desto größer der Vorteil und desto auffälliger das Spiel, bei sechs Decks hält Wizard of Odds 1 zu 15 für ungefähr das Äußerste.

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Wie stark schwankt das Ergebnis, und wie lange dauert es bis zum Gewinn?

Der Vorteil hängt stark davon ab, wie tief der Schlitten gespielt wird. Bei Spanne 1 zu 10 sind es 0,368 Prozent mit vier Decks bis zur Cut Card, 0,587 Prozent mit 4,5 und 0,837 Prozent mit fünf. Ein Deck mehr Tiefe bringt also 0,469 Prozentpunkte, und Spielbanken schneiden bei sechs Decks laut Wikipedia ein Viertel bis ein Drittel ab, lassen also nur vier bis 4,5 Decks spielen.

Nun zur Streuung. Die Zeile für Spanne 1 zu 10 und 4,5 Decks nennt 0,587 Prozent Vorteil auf alle Anfangseinsätze, einen Durchschnittseinsatz von 1,68 Mindesteinsätzen und eine Standardabweichung von 2,27 je Hand. Den Durchschnittseinsatz gibt Wizard of Odds in Mindesteinsätzen an, die Rechnung darunter nimmt an, dass die Standardabweichung dieselbe Einheit hat.

Kennzahl (Spanne 1 zu 10, 4,5 Decks)Wert
erwarteter Gewinn je Hand0,587 % mal 1,68 = rund 0,00986 Mindesteinsätze
bei 10 € Mindesteinsatz, 100 Händerund +9,86 € erwartet
Standardabweichung, 100 Hände2,27 mal Wurzel aus 100 = 22,7 Mindesteinsätze, rund 227 €
Hände, bis der erwartete Gewinn eine Standardabweichung erreicht(2,27 geteilt durch 0,00986) im Quadrat, rund 53.000

Nach 100 Händen steht dem erwarteten Gewinn von etwa 10 € also eine Streuung von etwa 227 € gegenüber, dem Dreiundzwanzigfachen. Erst nach rund 53.000 Händen entspricht der erwartete Gewinn einer Standardabweichung, und selbst dann liegt die Gewinnchance näherungsweise nur bei 84 Prozent. Das passt zu Wizard of Odds, der erst nach Hunderten Stunden mit dem Durchschlagen des Vorteils rechnet.

Ist Zählen erlaubt? Spielbank, Hausverbot, Online

Nach Wikipedia ist Kartenzählen im Casino nach deutschem Recht weder strafbar noch eine Ordnungswidrigkeit. Eine Spielbank kann aber gegen erkannte Zähler ihr Hausrecht ausüben und Hausverbot verhängen.

Gegenmaßnahme (laut Wikipedia)Wirkung
sechs statt ein Deckkleinerer Effekt je gefallener Karte
Schlitten nicht bis zum Ende spielen (ein Viertel bis ein Drittel abgeschnitten)weniger nutzbare Information
Schlitten mit Mischmaschine („Shuffle Star“)Karten werden nach jedem Coup eingemischt, Zählen „grundsätzlich obsolet“

Dasselbe gilt für alle Spiele, die nach jeder Runde neu mischen, auch online mit Zufallsgenerator: Dort steckt in den gespielten Karten nichts über die nächste. Welche Tischspiele online erlaubt sind, regeln die Länder einzeln, siehe Rechtslage. Die Tische vor Ort stehen im Spielbanken-Guide.

Wie erkennen Spielbanken Zähler, und was passiert dann?

Das auffälligste Zeichen ist laut Wizard of Odds eine deutliche Einsatzerhöhung, nachdem viele kleine Karten gefallen sind. Wer den letzten Einsatz mehr als verdoppelt, zieht schnell die Aufmerksamkeit von Dealer und Aufsicht auf sich. Erkennt das Personal einen Zähler, mischt es entweder bei jeder Einsatzerhöhung neu, was den Vorteil beseitigt, oder bittet den Spieler zu gehen.

Was das Personal beobachtetMögliche Reaktion
Einsatz steigt stark, nachdem viele kleine Karten gefallen sinderhöhte Aufmerksamkeit von Dealer und Aufsicht
Einsatz wird mehr als verdoppeltschnell „Heat“ (Wizard of Odds)
erkannter Zählerneu mischen bei jeder Einsatzerhöhung oder Bitte zu gehen

Das ist erlaubt: Spieler dürfen nach Wizard of Odds spielen, wie sie wollen, solange sie nicht betrügen und kein Gerät benutzen, die Spielbank darf dagegen die Bedingungen verschlechtern oder Hausverbot erteilen.

Funktioniert Kartenzählen online und beim Live-Blackjack?

Beim Online-Blackjack mit Zufallsgenerator nicht, denn nach jeder Runde wird neu gemischt. Wizard of Odds beschreibt es für Internet-Spiele als üblich, nach jeder Hand zu mischen, bei jeder Deckzahl, die Wirkung entspricht einer Mischmaschine. Beim Live-Blackjack mit echtem Dealer kommt es auf das Mischverfahren an: Schlitten mit Mischmaschine wie der „Shuffle Star“ machen das Zählen laut Wikipedia grundsätzlich obsolet, ein Schlitten mit Cut Card nicht.

Ob ein bestimmtes Spiel nach jeder Runde mischt, können wir nicht für alle Anbieter sagen. Die Frage ist immer dieselbe: Wie viele Karten sind gefallen, bevor neu gemischt wird? Wizard of Odds merkt an, dass eine Mischmaschine den Hausvorteil für Spieler mit Basisstrategie senkt, ihr erwarteter Verlust pro Stunde aber steigt, weil mehr Hände fallen. Ob Online-Blackjack in Ihrem Bundesland erlaubt ist, zeigt die Rechtslage.

Wie üben Sie sinnvoll?

  1. 01
    10 Karten, langsam

    bis der Count dreimal hintereinander stimmt.

  2. 02
    20 Karten, mittleres Tempo

    dann die nächste Stufe.

  3. 03
    30 Karten, schnell

    das Tempo des Tisches rückt näher.

  4. 04
    Ein ganzes Deck mit echten Karten

    Ergebnis muss 0 sein, sonst steckt ein Zählfehler drin und Sie beginnen von vorn.

Der Trainer übt nur den Zahlenteil. Was Zähler am Tisch scheitern lässt, üben Sie so nicht: Ablenkung, Gespräche und das Tempo des Dealers. Wer Blackjack nur verstehen will, braucht Hi-Lo nicht, die Basisstrategie ist der größere Hebel.

Welche Bücher bringen Sie weiter, und lohnt sich der Aufwand?

Wizard of Odds nennt „Professional Blackjack“ von Stanford Wong die beste Einführung in Hi-Lo und „Blackjack Attack“ von Don Schlesinger die ausführlichste Darstellung. Am Anfang steht Thorps „Beat the Dealer“ von 1962.

Für die meisten lohnt sich der Aufwand nicht. Er besteht aus einer sicher sitzenden Basisstrategie, einem fehlerfreien Count im Tempo des Tisches, den Indexzahlen und dem Auftreten am Tisch, und er steht gegen 0,5 bis 1,5 Prozent Vorteil, eine Streuung vom Dreiundzwanzigfachen des Gewinns nach 100 Händen und das Risiko eines Hausverbots. Wer es trotzdem will, lernt zuerst die Basisstrategie und prüft dann im Trainer, ob ihm das Zählen liegt.

Testen Sie sich0 / 5
1Welchen Hi-Lo-Wert hat ein Ass?
2Running Count +6, drei Decks noch im Schlitten. Wie hoch ist der True Count?
3Was muss herauskommen, wenn Sie ein volles Deck durchzählen?
4Wie viel Vorteil ist laut Wizard of Odds realistisch?
5Ist Kartenzählen in einer deutschen Spielbank strafbar?

Häufige Fragen

Wie funktioniert Blackjack Karten zählen mit Hi-Lo?

Jede gespielte Karte bekommt einen Wert: 2 bis 6 sind +1, 7 bis 9 sind 0, Zehner und Ass sind −1. Sie addieren die Werte laufend zum Running Count. Ein hoher Wert heißt: Es sind überwiegend kleine Karten gefallen, im Schlitten stecken mehr Zehner und Asse, und die sind gut für den Spieler.

Was ist der True Count beim Kartenzählen?

Der True Count ist der Running Count geteilt durch die Zahl der noch nicht gespielten Decks. Bei Running Count +6 und drei verbleibenden Decks ist er +2. Erst der True Count sagt, wie reich der Rest des Schlittens an hohen Karten ist, und steuert Einsatz und Abweichungen von der Basisstrategie.

Ist Kartenzählen in Deutschland verboten?

Nein. Nach Wikipedia ist Kartenzählen im Casino nach deutschem Recht weder strafbar noch eine Ordnungswidrigkeit. Eine Spielbank kann gegen erkannte Zähler aber ein Hausverbot aussprechen.

Wie viel Vorteil bringt Kartenzählen wirklich?

Wizard of Odds nennt als realistischen Vorteil 0,5 bis 1,5 Prozent. In seiner Simulation mit sechs Decks und Hi-Lo ergeben sich je nach Einsatzspanne und Kartentiefe 0,16 bis 1,18 Prozent, bei einer Standardabweichung von 1,5 bis 3,5 Einsätzen je Hand.

Funktioniert Kartenzählen beim Online-Blackjack?

Nicht dort, wo nach jeder Runde neu gemischt wird, etwa bei Zufallsgenerator-Spielen. Dann steckt in den bereits gespielten Karten keine Information über die nächste Runde. Das gilt auch für Kartenschlitten mit eingebauter Mischmaschine, wie Wikipedia beschreibt.

Wie lange dauert es, Hi-Lo zu lernen?

Die Zahlenwerte sind in wenigen Minuten gelernt. Schwer ist das fehlerfreie Mitzählen im Tempo des Tisches. Eine klassische Übung: Ein ganzes Deck mit 52 Karten durchzählen, das Ergebnis muss genau 0 sein. Der Trainer oben übt dasselbe mit 10, 20 oder 30 Karten in drei Geschwindigkeiten.

Quellen

  1. Wizard of Odds: Card Counting in Blackjack – Introduction & Basics
  2. Wizard of Odds: Hi-Lo Card Counting System (Illustrious 18, Simulationsergebnisse)
  3. Wikipedia: Black Jack (Kartenzählen, Gegenmaßnahmen der Spielbanken, Rechtslage)
  4. Wizard of Odds: Ace/Five Count (Appendix 17)
  5. Wizard of Odds: Effect of the Continuous Shuffling Machine on the House Edge (Appendix 10)
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