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Backgammon Aufbau und Startaufstellung: Brett, Regeln, Doppelwürfel und die Wahrscheinlichkeiten beim Würfeln

So wird Backgammon aufgebaut und gespielt: Brett, Startaufstellung, Schlagen, Doppelwürfel und die Trefferchancen für jede Entfernung.

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Backgammon gegen den Computer

Würfeln, ziehen, auswürfeln: Sie beginnen gegen den Computer. Es gibt zwei Stufen und keinen Doppelwürfel.

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Points auf dem Brett
24
Steine je Spieler
15
Pip Count zu Beginn
167
Treffer auf 6 Punkte Entfernung
47,2 %
höchster Stand des Doppelwürfels
64

Backgammon Aufbau Schritt für Schritt: So stellen Sie das Brett auf

  1. 01
    Brett zwischen die Spieler legen

    24 Points, zwölf auf jeder Seite, in der Mitte trennt die Bar die beiden Hälften.

  2. 02
    Seiten klären

    Wer in welche Richtung zieht und wo das Heimfeld liegt, ist nicht festgelegt. Ohne Einigung wird es ausgewürfelt.

  3. 03
    Eigene 15 Steine aufstellen

    2 auf den 24-Point, 5 auf den 13-Point, 3 auf den 8-Point, 5 auf den 6-Point.

  4. 04
    Gegner spiegelt

    Die Aufstellung der anderen Farbe ist ein Spiegelbild, der 24-Point des einen ist der 1-Point des anderen.

  5. 05
    Doppelwürfel

    Bei Spiel um Einsatz und im Turnier liegt er zu Beginn in der Mitte der Bar.

Nach der deutschen Wikipedia gibt es bei der Orientierung vier Möglichkeiten: Der Startpunkt von Weiß kann links oder rechts, oben oder unten liegen. Auch wer anfängt, wird ausgewürfelt. Das klingt umständlich, schützt aber vor Streit, denn in einem gespiegelten Brett kennt jeder seinen eigenen 24-Point.

Eine Eselsbrücke für die Aufstellung: 2, 5, 3, 5 von außen nach innen. Zwei Steine stehen ganz hinten, fünf in der Mitte des Brettes, drei im Außenfeld und fünf im Heimfeld. Summe 15, und die Aufstellung ist für beide Seiten gleich.

Wie ist das Brett aufgebaut, wie die Startaufstellung?

Das Brett hat 24 Dreiecke, die Points, nummeriert von 1 bis 24 und in zwei Hälften zu je zwölf geteilt. In der Mitte trennt die Bar die Hälften, die Points 1 bis 6 eines Spielers sind sein Heimfeld. Beide ziehen in entgegengesetzte Richtungen, vom 24-Point zum 1-Point.

Point (aus Sicht des Spielers)Steine
24-Point2
13-Point5
8-Point3
6-Point5
Summe15

Der Gegner spiegelt die Aufstellung. Daraus ergibt sich der Pip Count, die Zahl der Augen bis zum Ziel: 2 · 24 + 5 · 13 + 3 · 8 + 5 · 6 = 167, für beide Seiten. Wer weniger Pips hat, liegt im Rennen vorn.

Wie heißen Heimfeld, Außenfeld, Bar und Blot?

Ein paar Fachwörter begegnen Ihnen in jeder Anleitung. Sie lassen sich an der Skizze des Brettes festmachen.

BegriffBedeutung
Pointeines der 24 Dreiecke, auch Zunge oder Feld
Bardie Mitte zwischen den Hälften, dort liegen geschlagene Steine
Heimfelddie Points 1 bis 6 eines Spielers, von dort wird ausgewürfelt
Außenfelddie Points 7 bis 12
Blotein einzelner Stein auf einem Point, er kann geschlagen werden
Pip CountSumme der Augen, die ein Spieler bis zum Ausspielen noch braucht

Das Wort „Backgammon“ taucht in zwei Bedeutungen auf, als Name des Spiels und als höchste Gewinnstufe. Der Name stammt nach der Wikipedia wohl vom angelsächsischen „bac gamen“, also „Rückspiel“, weil geschlagene Steine zurück ins Spiel gewürfelt werden müssen.

Auch beim Notieren von Zügen sind die Begriffe wichtig. Nach der deutschen Wikipedia zählt jeder Spieler rückwärts: Feld 24 des einen Spielers ist Feld 1 des anderen, Feld 23 ist Feld 2 und so weiter. Ein Stein auf der Bar wird als „Bar“ oder Feld 25 notiert, ein herausgenommener Stein als „Off“ oder Feld 0, ein geschlagener Stein erhält ein Sternchen. Bewegen sich bei einem Pasch mehrere Steine zusammen, steht ihre Anzahl in Klammern dahinter.

Wie läuft ein Zug ab?

  1. 01
    Würfeln

    Zu Beginn würfelt jeder einen Würfel, die höhere Zahl beginnt und zieht mit beiden Zahlen. Danach würfelt jeder mit zwei Würfeln.

  2. 02
    Jede Zahl ist ein Zug

    Bei 5 und 3 ziehen Sie einen Stein um 5 und einen um 3 oder einen Stein um 8. Können Sie beide Zahlen nutzen, müssen Sie es.

  3. 03
    Pasch ziehen

    Bei zwei gleichen Zahlen zieht jede Zahl doppelt, bei 5-5 also viermal 5 Augen.

  4. 04
    Gesperrte Points meiden

    Auf einen Point mit zwei oder mehr gegnerischen Steinen dürfen Sie nicht ziehen.

  5. 05
    Blot schlagen

    Ein einzelner Stein ist ein Blot. Landen Sie darauf, kommt er auf die Bar.

  6. 06
    Von der Bar eintreten

    Wer Steine auf der Bar hat, muss sie zuerst einsetzen, und zwar nur auf nicht gesperrte Points.

  7. 07
    Ausspielen

    Stehen alle 15 Steine im Heimfeld, dürfen sie aus dem Brett gewürfelt werden.

Trainer · Das Königliche Spiel von UrOhne Anmeldung · ohne Einsatz

Das Königliche Spiel von Ur in 3D

Eines der ältesten bekannten Brettspiele: sieben Figuren, vier Tetraeder-Würfel, Rosetten als sichere Felder. Spielen Sie gegen die KI oder zu zweit. Das 3D-Brett wird erst nach Ihrem Klick geladen.

Das 3D-Brett wird geladen, sobald Sie es starten.
Hell: wartend 7 · im Ziel 0
Dunkel: wartend 7 · im Ziel 0
So wird gespielt

Ziel: Bringen Sie alle sieben Figuren über die Bahn und aus dem Spiel, bevor es Ihr Gegner schafft.

Würfel: vier Tetraeder-Würfel, bei jedem sind zwei Ecken markiert. Gezählt werden die markierten Ecken, die nach oben zeigen: Ihr Zug beträgt 0 bis 4 Felder.

Rosetten: Wer auf einem Rosettenfeld landet, würfelt noch einmal, und eine Figur auf einer Rosette kann nicht geschlagen werden.

Schlagen: Landen Sie auf der gemeinsamen Mittelreihe auf einer gegnerischen Figur, geht sie zurück an den Start.

Ziel erreichen: Um eine Figur vom letzten Feld zu nehmen, brauchen Sie genau die passende Augenzahl.

Ziehen Sie auf dem Brett, um sich umzusehen; zum Zoomen zwei Finger spreizen oder Strg gedrückt halten und scrollen. Jeder Zug lässt sich auch mit den Schaltflächen unter dem Brett ausführen. Gespielt wird nach den Regeln von Irving Finkel.

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Wie funktioniert das Auswürfeln? Die Regeln zum Abtragen

Aus dem Brett würfeln dürfen Sie erst, wenn alle 15 Steine im Heimfeld stehen oder schon ausgewürfelt sind. Ein Stein verlässt das Brett, indem er genau einen Schritt über das letzte Feld hinaus gezogen wird. Welche Möglichkeit zählt, hängt von der gewürfelten Zahl ab:

LageWas Sie tun
Auf dem Point mit der gewürfelten Zahl steht ein SteinStein ausspielen, oder stattdessen ziehen
Dort steht kein Stein, aber auf einem höheren Pointim Heimfeld ziehen
Alle Steine stehen auf niedrigeren PointsStein vom höchsten besetzten Point ausspielen

Ein Beispiel: Sie würfeln 2 und 4. Auf dem 2-Point stehen noch Steine, auf dem 4-Point nicht, aber auf dem 5-Point. Dann müssen Sie mit der 4 den Stein vom 5-Point auf den 1-Point ziehen. Wären der 5-Point und der 6-Point leer, würden Sie stattdessen den Stein vom nächstkleineren besetzten Point mit der 4 hinauswürfeln.

Sie dürfen jederzeit ziehen, statt Steine herauszunehmen. Das kann sinnvoll sein, um keinen Einzelstein stehen zu lassen, den der Gegner von der Bar aus noch schlagen könnte. Das „Splitten“ der Augen ist dagegen nie erlaubt: Bei 3 und 5 ziehen Sie 3 und 5, nicht 6 und 2.

Wie funktioniert der Doppelwürfel?

Der Doppelwürfel trägt 2, 4, 8, 16, 32 und 64 und liegt anfangs in der Mitte. Zu Beginn seines Zugs, vor dem Würfeln, darf jeder Spieler vorschlagen, um den doppelten Einsatz weiterzuspielen. Der Gegner nimmt an und erhält den Würfel, oder er gibt auf und verliert den bisherigen Einsatz. Nur wer den Würfel besitzt, darf wieder verdoppeln.

ErgebnisPunkte
einfacher Sieg1
Gammon (Gegner hat keinen Stein ausgewürfelt)2
Backgammon3

Alle Werte werden mit dem Stand des Doppelwürfels multipliziert. In Spielen auf mehrere Punkte gilt die Crawford-Regel: Fehlt einem Spieler nur ein Punkt zum Sieg, darf in diesem Spiel nicht verdoppelt werden.

Ein Backgammon, die höchste Gewinnstufe, setzt zwei Dinge voraus: Der Verlierer hat noch keinen Stein ausgewürfelt, und mindestens einer seiner Steine steht im Heimfeld des Gewinners oder auf der Bar. In einigen Mittelmeerländern zählt ein Backgammon nur wie ein Gammon, also doppelt.

Wann annehmen? Aufgeben kostet 1 Einsatz. Annehmen bringt bei Sieg +2 und bei Niederlage −2, bei Gewinnchance p also 2p − 2(1 − p) = 4p − 2. Das ist mindestens −1, wenn p mindestens 25 % beträgt. Vereinfacht gerechnet, ohne Gammons und ohne den Wert des Würfelbesitzes.

Welche Sonderregeln gibt es: Crawford, Jacoby, Beaver?

RegelInhaltTurnier
CrawfordFehlt einem Spieler ein Punkt zum Matchsieg, wird im nächsten Spiel nicht verdoppeltüblich
JacobyGammon und Backgammon zählen nur, wenn vorher verdoppelt wurdeausgeschlossen
Beaverwer ein Doppel annimmt, dreht den Würfel sofort eine Stufe höherausgeschlossen
Automatisches Doppelgleiche Zahlen beim Auswürfeln des Beginners verdoppeln den Wertausgeschlossen

Neben den Grundregeln kennt die deutsche Wikipedia mehrere Sonderregeln. Viele gelten nur nach vorheriger Absprache und sind im Turnier ausgeschlossen.

Die Crawford-Regel stammt von John R. Crawford. Ohne sie würde der Zurückliegende im vorletzten Spiel immer verdoppeln, weil er nichts zu verlieren hat. Ein vollständiges Doppelverbot wäre aber ungerecht gegenüber dem Zurückliegenden, deshalb ist Crawford ein Kompromiss.

Wie wahrscheinlich ist ein Treffer?

Zwei Würfel haben 36 Ergebnisse, aber nur 21 verschiedene Würfe. Davon sind 6 Pasche mit je 1/36, ein Pasch kommt also in 16,7 % der Würfe. Die übrigen 15 Kombinationen fallen mit je 2/36. Die Tabelle zeigt, wie oft Sie einen gegnerischen Blot in einer bestimmten Entfernung treffen, wenn keine Zwischenpunkte besetzt sind (alle 36 Würfe durchgezählt):

EntfernungTreffende WürfeWahrscheinlichkeit
11130,6 %
21233,3 %
31438,9 %
41541,7 %
51541,7 %
61747,2 %
7616,7 %
8616,7 %
9513,9 %
1038,3 %
1125,6 %
1238,3 %

Der Sprung von 17 auf 6 zwischen Entfernung 6 und 7 hat einen Grund: Ab 7 trifft kein einzelner Würfel mehr, nur noch die Summe oder ein Pasch.

Auch der Wiedereintritt lässt sich rechnen. Sind k der sechs Eintrittspunkte gesperrt, gelingt er mit 1 − (k/6)².

Gesperrte PointsChance auf Eintritt
135/36 (97,2 %)
327/36 (75 %)
511/36 (30,6 %)

Welche Strategie-Grundbegriffe gibt es beim Backgammon?

Backgammon hat eine ausgearbeitete Eröffnungstheorie, die aber weniger tief ist als beim Schach. Nach der englischen Wikipedia wird die Zahl der Stellungen durch die möglichen Würfe und Züge schnell groß, das Mittelspiel ist rasch erreicht. Vier Begriffe genügen für den Anfang:

BegriffIdee
Holding Gameeinen Point auf der Seite des Gegners halten (Anker), um später dessen Blots zu schlagen
Priming Gameeine Mauer aus aufeinanderfolgenden Points bauen, hinter einer Sechser-Mauer kommt kein Stein vorbei
DuplicationBlots so stellen, dass der Gegner dieselbe Zahl für alle Treffer braucht
Pip Countden Abstand im Rennen messen, etwa vor einer Doppel-Entscheidung

Wer in den Rechnungen oben die Treffer von 6 auf 7 Punkte Entfernung abfallen sah, versteht, warum Blots in Sechser-Abstand gefährlicher sind als in Zehner-Abstand.

Was sind Tavla, Tavli, Plakoto und Fewga?

Backgammon ist ein Mitglied einer alten Familie von Würfel-Brettspielen. In Griechenland ist Tavli weit verbreitet, in einem Tavli-Match werden drei Varianten abwechselnd gespielt. In der Türkei heißt das Spiel Tavla.

VarianteBesonderheit
Portesdem Backgammon sehr ähnlich, geschlagen wird
Plakotoein einzelner gegnerischer Stein wird blockiert statt geschlagen
Fewgabeide ziehen in dieselbe Richtung, schlagen und blockieren ist nicht möglich
Nardaus Persien, möglicherweise ein Vorläufer, alle 15 Steine starten auf dem 24-Point, geschlagen wird nicht

Die Aufstellung aus diesem Text gilt also nur für das Spiel mit Bar und Doppelwürfel, nicht für diese Verwandten.

Seit wann gibt es Backgammon?

Die Vorläufer reichen nach der deutschen Wikipedia ins erste Jahrtausend zurück: das römische Duodecim Scripta und im Sassanidenreich das Spiel Nard. Als „Baggammon“ wurde es erstmals in einem Brief erwähnt, damals noch ohne Doppelwürfel, und die Regeln waren etwas anders als heute.

JahrEreignis
1635erste Erwähnung als „Baggammon“ in einem Brief von James Howell
1920erder Doppelwürfel entsteht in einem New Yorker Spielclub
1931Regeln des modernen Backgammon vom Card and Backgammon Committee des New Yorker Racquet and Tennis Club
1964erstes großes internationales Turnier auf den Bahamas
1967erste Weltmeisterschaft in Las Vegas, Sieger Tim Holland
ab 1979Weltmeisterschaften in Monte Carlo

Backgammon online und gegen den Computer

Mit dem Internet und der Software hat das Spiel nach der Wikipedia neue Beliebtheit gewonnen. Computerprogramme bewerten Stellungen, indem sie viele zufällige Würfelfolgen durchrechnen. Die englische Wikipedia nennt als frühen Meilenstein TD-Gammon von Gerald Tesauro bei IBM, das mit einem neuronalen Netz erstmals nahe an Expertenniveau spielte.

Bei Spielen im Netz gibt es allerdings ein Problem. Die englische Wikipedia nennt als verbreitete Betrugsmethode, ein Programm den besten Zug suchen zu lassen. Am echten Tisch sind dagegen präparierte Würfel die Hauptsorge, wogegen nach der englischen Wikipedia Präzisionswürfel und Würfelbecher helfen.

Und wenn um Geld gespielt wird?

Backgammon wird um Punkte und um Geld gespielt, die deutsche Wikipedia nennt es eine Mischung aus Strategie- und Glücksspiel. Ob ein Spiel um Geld rechtlich ein Glücksspiel ist, hängt nach § 3 Abs. 1 GlüStV 2021 davon ab, ob für die Gewinnchance ein Entgelt verlangt wird und die Entscheidung ganz oder überwiegend vom Zufall abhängt. Ohne Einsatz fehlt das Entgelt. Verlieren dürfen Sie nur, was Sie sich leisten können, Hinweise stehen unter Verantwortungsvolles Spielen, verwandte Würfelspiele unter Würfelspiele und die Grundlagen des Erwartungswerts unter Erwartungswert und Hausvorteil.

Testen Sie sich0 / 5
1Wie viele Steine stehen zu Beginn auf dem 6-Point eines Spielers?
2Sie würfeln 4-4. Wie viele Augen ziehen Sie insgesamt?
3Ihr Gegner doppelt. Ab welcher Gewinnchance lohnt sich Annehmen in der einfachen Rechnung?
4Welche Entfernung trifft am häufigsten?
5Wie viele Punkte zählt ein Gammon bei Würfelstand 4?

Häufige Fragen

Wie ist ein Backgammon-Brett aufgebaut?

Das Brett hat 24 Dreiecke, die Points. Sie bilden zwei Hälften zu je zwölf Points, getrennt durch die Bar in der Mitte. Jeder Spieler hat 15 Steine und zieht von seinem 24-Point zum 1-Point, wobei die beiden Spieler in entgegengesetzte Richtungen ziehen.

Wie sieht die Startaufstellung beim Backgammon aus?

Jeder Spieler stellt zwei Steine auf seinen 24-Point, drei auf den 8-Point und je fünf auf den 13-Point und den 6-Point. Zusammen sind das 15 Steine. Die Gegenseite spiegelt die Aufstellung.

Was passiert bei einem Pasch?

Bei einem Pasch, etwa 5-5, wird jede Augenzahl zweimal gezogen. Sie machen also vier Züge von je fünf Augen. Ein Pasch kommt in 6 von 36 Fällen vor, das entspricht 16,7 %.

Wie funktioniert der Doppelwürfel?

Der Würfel trägt die Zahlen 2, 4, 8, 16, 32 und 64. Solange er in der Mitte liegt, darf jeder Spieler zu Beginn seines Zugs vorschlagen, um den doppelten Einsatz weiterzuspielen. Der Gegner nimmt an und erhält den Würfel, oder er gibt auf und verliert den bisherigen Einsatz.

Wie hoch ist die Chance, einen Stein in sechs Punkten Entfernung zu treffen?

17 von 36, also 47,2 %, wenn keine Zwischenpunkte blockiert sind. Bei einer Entfernung von einem Punkt sind es 11 von 36 (30,6 %). Die Werte steigen mit der Entfernung bis 6, dann fallen sie stark ab.

Wie viele Punkte gibt es für Gammon und Backgammon?

Ein einfacher Sieg zählt 1 Punkt, ein Gammon (der Gegner hat keinen Stein ausgewürfelt) 2 Punkte, ein Backgammon 3 Punkte. Die Punkte werden mit dem Stand des Doppelwürfels multipliziert.

Wer beginnt beim Backgammon?

Zu Beginn würfelt jeder Spieler mit einem Würfel, der Spieler mit der höheren Zahl beginnt. Bei Gleichstand wird wiederholt. Der Beginner zieht mit beiden gewürfelten Zahlen, danach würfelt jeder mit zwei Würfeln abwechselnd.

Wie viele Würfel braucht man für Backgammon?

Zwei sechsseitige Würfel, mit denen gezogen wird. Bei Turnieren und im Spiel um Einsatz kommt der Doppelwürfel dazu, mit dem nicht gewürfelt wird. Turniere nutzen laut Wikipedia ausschließlich Präzisionswürfel und Würfelbecher.

Quellen

  1. Wikipedia: Backgammon (Brett, Startaufstellung, Doppelwürfel, Crawford-Regel)
  2. Wikipedia: Backgammon (deutsche Spielregeln)
  3. GlüStV 2021, § 3 Begriffsbestimmungen (Glücksspiel: Entgelt und Zufall)
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